Nach dem 1. Weltkrieg wird oberhalb von Pretitz ein Denkmal aus weißem Sandstein für die im Krieg gefallenen und vermissten Söhne und Väter errichtet. Weißenschirmbacher und Pretitzer Helden finden darauf genauso namentlich Platz wie Vitzenburger und Liederstädter. Das Denkmal wurde angeblich von Werner Christoph Daniel Graf von der Schulenburg-Heßler, Fideikommißherr auf Vitzenburg gestiftet.
Durch Zufall ist "Dipl.-Hist. Marion Ranneberg" vom Historisches Stadtarchiv Merseburg auf den Artikel gestoßen hat hat mir einige Info´s zur Geschichte des Denkmals geschickt die Ich Euch nicht Vorenthalten möchte,tausend dank dafür !
Lieber Herr Wittenberg,
Das Denkmal, ein sich auf einem runden Stufenaufbau befindlicher acht Meter hoher dorischer Säulentempel, ist aus rheinischem Tuffstein.
Die Steinkuppel des Tempels schmückt ein vergoldetes eisernes Kreuz.
Die Innenseite der Kuppel ist rot und weiß ausgemalt, den Architrav schmückt ein Spruch.
Im Innern des Tempels befindet sich ein viereckiger Altar, auf dessen Seiten die Namen der Gefallenen stehen.
Das beeindruckende Ehrenmal stammt von dem Schkopauer Bildhauer Paul Juckoff.
Doch das weithin sichtbare Denkmal ist heute leider dem Verfall preisgegeben. Stark verwittert sind die Inschriften heute nur schwer zu erkennen und das Deckengemälde ist wie die rote Schrift verschwunden. Wie die Fotos aber zeigen hat es aber auch heute noch seinen Reiz. Besonders im Frühjahr, wenn es von Kirschen und Weißdornbüschen malerisch umrahmt wird. Eine schöne Sitzgruppe lädt zum Ausruhen ein.
Redaktion: Jürgen Krohn
Fotos: Herr Wittenberg